Schulleitung

 Inge Nieländer kennt das Schulgebäude hinter ihr bereits seit 2004. Damals kam sie als Konrektorin an die Hauptschule Coerde. Seit diesem Schuljahr ist sie Rektorin und tritt damit nun auch offiziell die Nachfolge von Reiner von Borzyskowski an, der die Sekundarschule in Roxel leitet. Foto: Oliver Farke, Münstersche Zeitung, 23.10.2013

Bestätigung:
Inge Nieländer leitet nun auch offiziell die Hauptschule COERDE Inge Nieländer macht, was sie schon länger tut: Sie leitet die Hauptschule Coerde. Seit Beginn des neuen Schuljahrs darf sich die Lehrerin auch offiziell als Oberhaupt der Stadtteilschule fühlen. Sie tritt damit die Nachfolge von Reiner von Borzyskowski an, der mittlerweile die Sekundarschule in Roxel leitet.Artikel drucken
Inge Nieländer kennt das Schulgebäude hinter ihr bereits seit 2004. Damals kam sie als Konrektorin an die Hauptschule Coerde. Seit diesem Schuljahr ist sie Rektorin und tritt damit nun auch offiziell die Nachfolge von Reiner von Borzyskowski an, der die Sekundarschule in Roxel leitet. Foto: Oliver Farke Die Bestätigung als Rektorin ist auch eine Bestätigung ihrer bisherigen Arbeit. „Der Arbeit der gesamten Hauptschule, ihres Kollegiums, der Sozialpädagogen und des gesamten Netzwerkes, in das die Schule eingebunden ist“, betont die Rektorin.

Nieländer kam schon 2004 als Konrektorin nach Coerde und war aktiv am Erfolg der Hauptschule beteiligt: zahlreiche vordere Plätze bei landesweiten Wettbewerben zeigen das große Engagement von Schülern und Lehrer. So errang die Schule einen Förderpreis für schulische Präventivmaßnahmen, gewann einen Unterrichtswettbewerb zum Thema Industrie und wurde 2008 viel beachteter Landessieger beim Vergleich „Starke Schule – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“, 2009 sogar zweiter Bundessieger. Damals nahm Nieländer die Siegerurkunde vom Bundespräsidenten noch gemeinsam mit von Borzyskowski entgegen.

Nieländer führt diesen Weg fort. „Ich bin stolz darauf, dass wir gerade erst wieder 80 Jugendliche in Praktika hatten“, sagt sie. „Sie sind dabei der Arbeitswelt ein gutes Stück näher gekommen.“ Eine enge Verzahnung mit Industrie und potentiellen Arbeitgebern aus dem Stadtviertel kennzeichnen die besonderen Herausforderungen an die Hauptschule. In einer Betriebsrallye lernen die Jugendlichen verschiedene Ausbildungsbetriebe in Coerde kennen. Für Bewerbungstraining oder Selbstmanagementkurse werden immer wieder Trainer von außen geholt.

Netzwerkerin

Als Rektorin sei sie nicht nur als Pädagogin gefragt, sondern als eine Netzwerkerin, die Kontakte knüpfe, Projekte koordiniere und Mittel heranschaffe. „Aber das macht aber auch viel Spaß“, sagt die stets fröhlich und anpackend wirkende Rektorin. „Ständig entwickeln wir so neue Unterrichtsformen.“

Sie selber wohnt nicht in Coerde, sondern in der Innenstadt. „Das ist ja keine Dorfschule mehr hier“, sagt Nieländer lachend, betont aber gleichzeitig die große Bedeutung als Stadtteilschule.

Stadtteil im Mittelpunkt

Daher konzentriert sich die ganze Hauptschule derzeit auf das 50-jährige Jubiläum Coerdes. Drei Projekttage lang dreht es sich nur um den heimischen Stadtteil: Die Klassen führen Interviews mit Zeitzeugen, erforschen die Rieselfelder oder das Heizkraftwerk, beschreiben ihre Lieblingsorte und erarbeiten eine Coerde-Hymne. Außerdem lernen sie, wie der Schulalltag vor 50 Jahren aussah. Ergebnisse werden bei der Stadtteilfeier am 8. November in der Meerwiese präsentiert.

Bestätigung: Inge Nieländer leitet nun auch offiziell die Hauptschule - Münstersche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.muensterschezeitung.de/staedte/muenster/Bestaetigung-Inge-Nielaender-leitet-nun-auch-offiziell-die-Hauptschule;art2597,2161575#plx196959711Bestätigung:
Inge Nieländer leitet nun auch offiziell die Hauptschule COERDE Inge Nieländer macht, was sie schon länger tut: Sie leitet die Hauptschule Coerde. Seit Beginn des neuen Schuljahrs darf sich die Lehrerin auch offiziell als Oberhaupt der Stadtteilschule fühlen. Sie tritt damit die Nachfolge von Reiner von Borzyskowski an, der mittlerweile die Sekundarschule in Roxel leitet.Artikel drucken
Inge Nieländer kennt das Schulgebäude hinter ihr bereits seit 2004. Damals kam sie als Konrektorin an die Hauptschule Coerde. Seit diesem Schuljahr ist sie Rektorin und tritt damit nun auch offiziell die Nachfolge von Reiner von Borzyskowski an, der die Sekundarschule in Roxel leitet. Foto: Oliver Farke Die Bestätigung als Rektorin ist auch eine Bestätigung ihrer bisherigen Arbeit. „Der Arbeit der gesamten Hauptschule, ihres Kollegiums, der Sozialpädagogen und des gesamten Netzwerkes, in das die Schule eingebunden ist“, betont die Rektorin.

Nieländer kam schon 2004 als Konrektorin nach Coerde und war aktiv am Erfolg der Hauptschule beteiligt: zahlreiche vordere Plätze bei landesweiten Wettbewerben zeigen das große Engagement von Schülern und Lehrer. So errang die Schule einen Förderpreis für schulische Präventivmaßnahmen, gewann einen Unterrichtswettbewerb zum Thema Industrie und wurde 2008 viel beachteter Landessieger beim Vergleich „Starke Schule – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“, 2009 sogar zweiter Bundessieger. Damals nahm Nieländer die Siegerurkunde vom Bundespräsidenten noch gemeinsam mit von Borzyskowski entgegen.

Nieländer führt diesen Weg fort. „Ich bin stolz darauf, dass wir gerade erst wieder 80 Jugendliche in Praktika hatten“, sagt sie. „Sie sind dabei der Arbeitswelt ein gutes Stück näher gekommen.“ Eine enge Verzahnung mit Industrie und potentiellen Arbeitgebern aus dem Stadtviertel kennzeichnen die besonderen Herausforderungen an die Hauptschule. In einer Betriebsrallye lernen die Jugendlichen verschiedene Ausbildungsbetriebe in Coerde kennen. Für Bewerbungstraining oder Selbstmanagementkurse werden immer wieder Trainer von außen geholt.

Netzwerkerin

Als Rektorin sei sie nicht nur als Pädagogin gefragt, sondern als eine Netzwerkerin, die Kontakte knüpfe, Projekte koordiniere und Mittel heranschaffe. „Aber das macht aber auch viel Spaß“, sagt die stets fröhlich und anpackend wirkende Rektorin. „Ständig entwickeln wir so neue Unterrichtsformen.“

Sie selber wohnt nicht in Coerde, sondern in der Innenstadt. „Das ist ja keine Dorfschule mehr hier“, sagt Nieländer lachend, betont aber gleichzeitig die große Bedeutung als Stadtteilschule.

Stadtteil im Mittelpunkt

Daher konzentriert sich die ganze Hauptschule derzeit auf das 50-jährige Jubiläum Coerdes. Drei Projekttage lang dreht es sich nur um den heimischen Stadtteil: Die Klassen führen Interviews mit Zeitzeugen, erforschen die Rieselfelder oder das Heizkraftwerk, beschreiben ihre Lieblingsorte und erarbeiten eine Coerde-Hymne. Außerdem lernen sie, wie der Schulalltag vor 50 Jahren aussah. Ergebnisse werden bei der Stadtteilfeier am 8. November in der Meerwiese präsentiert.

Bestätigung: Inge Nieländer leitet nun auch offiziell die Hauptschule - Münstersche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.muensterschezeitung.de/staedte/muenster/Bestaetigung-Inge-Nielaender-leitet-nun-auch-offiziell-die-Hauptschule;art2597,2161575#plx196959711

Inge Nieländer leitet die Hauptschule COERDE

Inge Nieländer macht, was sie schon länger tut: Sie leitet die Hauptschule Coerde. Seit Beginn des neuen Schuljahrs darf sich die Lehrerin auch offiziell als Oberhaupt der Stadtteilschule fühlen. Sie tritt damit die Nachfolge von Reiner von Borzyskowski an, der mittlerweile die Sekundarschule in Roxel leitet.
Die Bestätigung als Rektorin ist auch eine Bestätigung ihrer bisherigen Arbeit. „Der Arbeit der gesamten Hauptschule, ihres Kollegiums, der Sozialpädagogen und des gesamten Netzwerkes, in das die Schule eingebunden ist“, betont die Rektorin.

Nieländer kam schon 2004 als Konrektorin nach Coerde und war aktiv am Erfolg der Hauptschule beteiligt: zahlreiche vordere Plätze bei landesweiten Wettbewerben zeigen das große Engagement von Schülern und Lehrer. So errang die Schule einen Förderpreis für schulische Präventivmaßnahmen, gewann einen Unterrichtswettbewerb zum Thema Industrie und wurde 2008 viel beachteter Landessieger beim Vergleich „Starke Schule – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“, 2009 sogar zweiter Bundessieger. Damals nahm Nieländer die Siegerurkunde vom Bundespräsidenten noch gemeinsam mit von Borzyskowski entgegen.

Nieländer führt diesen Weg fort. „Ich bin stolz darauf, dass wir gerade erst wieder 80 Jugendliche in Praktika hatten“, sagt sie. „Sie sind dabei der Arbeitswelt ein gutes Stück näher gekommen.“ Eine enge Verzahnung mit Industrie und potentiellen Arbeitgebern aus dem Stadtviertel kennzeichnen die besonderen Herausforderungen an die Hauptschule. In einer Betriebsrallye lernen die Jugendlichen verschiedene Ausbildungsbetriebe in Coerde kennen. Für Bewerbungstraining oder Selbstmanagementkurse werden immer wieder Trainer von außen geholt.

Netzwerkerin

Als Rektorin sei sie nicht nur als Pädagogin gefragt, sondern als eine Netzwerkerin, die Kontakte knüpfe, Projekte koordiniere und Mittel heranschaffe. „Aber das macht aber auch viel Spaß“, sagt die stets fröhlich und anpackend wirkende Rektorin. „Ständig entwickeln wir so neue Unterrichtsformen.“

Sie selber wohnt nicht in Coerde, sondern in der Innenstadt. „Das ist ja keine Dorfschule mehr hier“, sagt Nieländer lachend, betont aber gleichzeitig die große Bedeutung als Stadtteilschule.

Stadtteil im Mittelpunkt

Daher konzentriert sich die ganze Hauptschule derzeit auf das 50-jährige Jubiläum Coerdes. Drei Projekttage lang dreht es sich nur um den heimischen Stadtteil: Die Klassen führen Interviews mit Zeitzeugen, erforschen die Rieselfelder oder das Heizkraftwerk, beschreiben ihre Lieblingsorte und erarbeiten eine Coerde-Hymne. Außerdem lernen sie, wie der Schulalltag vor 50 Jahren aussah. Ergebnisse werden bei der Stadtteilfeier am 8. November in der Meerwiese präsentiert.

 

Hauptschule Coerde „Ich schätze die Arbeit sehr“

Münster-Coerde -
Inge Nieländer ist neue Rektorin der Hauptschule Coerde

  Fr., 11.10.2013, Von Katrin Jünemann, Westfälische Nachrichten, Münster
 
 „Ich schätze die Arbeit sehr“

„Ich freue mich wirklich, dass ich die Leitung übernehmen darf“, sagt Inge Nieländer und strahlt. 2004 kam sie als Konrektorin an die Hauptschule Coerde. Jetzt hat sie zum neuen Schuljahr in der Nachfolge von Reiner von Borzyskowski, der in Roxel die Sekundarschule aufbaut, die Leitung der Coerder Stadtteilschule übernommen.

„Ich schätze die Arbeit an dieser Schule und in diesem Stadtteil sehr, und ich habe großen Wert darauf gelegt, diese Schule zu leiten“, unterstreicht Inge Nieländer. Sie meint damit auch „das große Engagement der Kollegen und Sozialarbeiter und der Menschen im Stadtteil, die Schüler begleiten. „Wir arbeiten im vierten Jahr mit integrativen Gruppen, haben einen hohen Migrantenanteil und ein wachsendes Kollegium durch die Mitarbeit der Förderschulkollegen“, erläutert Nieländer.

Neue Unterrichtsformen seien an der Hauptschule Coerde gefragt: „Wir arbeiten viel in Projekten, gehen in Firmen und holen die Praktiker zu uns.“ Immer wieder würden auch „Leute von außen“ in die Schule eingeladen, sei es für ein Bewerbungstraining oder um die Schüler zu coachen: „Selbstwertgefühl ist sehr wichtig“, betont die Rektorin.

Die Schule lege Wert darauf, intensiv auf ihre Schüler und deren Bedürfnisse einzugehen. Sport sei in puncto Bewegungsbedürfnis sehr wichtig. Und der Bereich Kunst und Theater sei ebenfalls von großer Bedeutung: Dort lägen die großen Stärken der Schüler, „damit erzielen wir auch gute Lernerfolge“.

Ziel der Hauptschule Coerde sei es, ihren Schülern gute Übergänge in eine Ausbildung oder passgenaue Übergänge in Berufskollegs zu ermöglichen. Und das klappe gut, sagt Inge Nieländer und lächelt.


„Wir arbeiten viel in Projekten, gehen in Firmen und holen die Praktiker zu uns.“

Rektorin Inge Nieländer