News 2015

Lichtermarkt

Lichtermarkt für Bhopal
Beim Lichtermarkt für Bhopal im Freizeitheim St. Norbert waren auch Jugendliche der Hauptschule Coerde vertreten. Sie unterstützen die Partnerschaft der Gemeinde St. Franziskus mit der mittelindischen Diözese ebenfalls tatkräftig und finanzieren zwei Patenkindern das Schulgeld. Foto:(mfe)

Münster-Coerde - „Für 140 Euro im Jahr kann ein Kind in Indien zur Schule gehen, wird gefördert und gut versorgt“, sagt Carola Stricker vom Ausschuss für Mission, Entwicklung und Frieden der Gemeinde St. Franziskus. Schon seit vielen Jahren pflegt die Gemeinde eine enge Partnerschaft mit der mittelindischen Diözese Bhopal. Der Ausschuss vermittelt Patenkinder und sammelt Spenden für Schulen und Kinderheime.

Der Lichtermarkt, der jetzt im Freizeitheim St. Norbert stattfand, ist nur eine von vielen Aktionen, mit denen Geld für Bhopal in die Kasse kommen soll. Dafür basteln Frauen des Kreises adventliche Gestecke, backen Brot und Plätzchen und kochen Marmeladen. Andere verkaufen Waffeln, Bratwürstchen, Glühwein und Kakao - auch für den guten Zweck. Alles findet schnell Abnehmer.

Jugendliche der Hauptschule in Coerde unterstützen das Projekt ebenfalls. Sie basteln dafür das ganze Jahr über. Ob Grußkarten oder Dekorationen aus Holz - ihre Geschenkideen kommen bei den Coerder Bürgern stets gut an. Bei zahlreichen Veranstaltungen sind die Mädchen und Jungen mit ihren Produkten vertreten. Denn sie tragen mittlerweile Verantwortung für zwei Kinder in Indien: Die heute 13-jährige Ardiona Sarpe ist seit dem Kindergartenalter Patenkind der Schule, und um die kleine Bigia kümmern sie sich seit drei Jahren. Die Schüler verfolgen die Entwicklung ihrer beiden Schützlinge ganz genau und freuen sich über jeden Fortschritt.

Mitglieder des Ausschusses waren vor einigen Wochen in Indien. Sie besuchten die von ihnen unterstützten Projekte und lernten darüber hinaus viele neue Kinder in den dortigen Schulen kennen. Beim Lichtermarkt warben sie darum, für diese Jungen und Mädchen eine Patenschaft zu übernehmen.

VON MARION FENNER, MÜNSTER, 28.11.2011

 

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