Berufswahlorientierung und Lebensplanung

Die Geschlechtsdifferenzierung

In der Lebensplanung und Berufswahlorientierung wird den unterschiedlichen Lebenslagen der Mädchen und Jungen Rechnung getragen.

Unabhängig der tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten und Stärken

  • wählen Mädchen und Jungen vorrangig einen sog. frauen- bzw. männertypischen Beruf,
  • beziehen sie kaum Alternativen zur tradierten Arbeitsteilung in ihre Lebensplanung ein.

Mädchen machen sich in der Mehrheit frühzeitiger Gedanken um ihre weiteren Lebenswege als Jungen. Im Alter von ca. 13 Jahren bedenken sie bereits die Versorgung einer Familie mit. Jungen haben auch Vorstellungen, diese sind in der Tendenz jedoch viel ungenauer und unüberlegter. Um beiden Gruppen gerecht zu werden, ist es erforderlich, ihnen neben der gemeinsamen Berufswahlorientierung auch die Möglichkeit zur Arbeit in der eigenen Mädchen- und Jungengruppe zu geben. In diesen Stunden/Projekten entfällt der Druck, sich vor den jeweils anderen präsentieren zu müssen.

Ziel ist, dass

  • Mädchen und Jungen selbstbewusste Entscheidungen treffen können,
  • das Spektrum möglicher Ausbildungsberufe erweitert und somit die Chance auf einen Ausbildungsplat größer wird.

Die geschlechtsdifferenziete Arbeit wird beispielsweise umgesetzt in dem Projekt "ZiB - Zukunft im Blick", in der Selbstbehauptung (und Selbstverteidigung) sowie in der Vor- und Nachbereitung des Girl´s Day und Jungentag.

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