News 2015

"Das ist gut für mich"

Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Das ist gut für mich“ zwischen dem erziehungswissenschaftlichen Institut der Universität Münster und der Hauptschule Coerde unterstützten studentische Hilfskräfte Schülerinnen und Schüler beim Erarbeiten persönlicher Lernstrategien.Foto:(std)

Münster-Coerde - „Turbulent, spannend und effektiv.“ So beschrieb Dozentin Ines Müller die insgesamt zehn Wochen des lernstrategischen Förderprojektes „Das ist gut für mich“, welches das erziehungswissenschaftliche Institut der Universität Münster gemeinsam mit der Hauptschule Coerde in den vergangenen Monaten erfolgreich durchgeführt hat.

Im Rahmen des von der Stiftung Partner für Schule NRW unterstützten Projektes betreuten studentische Tutoren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe sieben und gaben ihnen nützliche Tipps, etwa im Hinblick auf das persönliche Zeitmanagement oder die eigene Lernstrategie mit auf den Weg.

Am Ende hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, das Projekt aus ihrer Sicht anhand von Fragebögen zu bewerten. Das Ergebnis sprach für sich: Alle 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, auch weiterhin mit ihrem Tutor arbeiten zu wollen.

„In Kleingruppen von bis zu vier Personen, die sich einmal wöchentlich trafen, konnten die Teilnehmer eigenverantwortlich entscheiden, welche Lernmethode und Fördermaßnahme für sie am sinnvollsten ist. Auf diese Weise können sie das eigene Lernen und Arbeiten mehr und mehr selbstständig gestalten“, berichtet die angehende Lehrerin Melanie Müller über das von Prof. Dr. Wolfgang Sander entworfene Modellprojekt.

Den Höhepunkt von „Das ist gut für mich“ bildete eine Abschlussveranstaltung im Musikraum der Hauptschule, bei dem das Uni-Team und die Teilnehmer unter anderem den Kennenlerntag in einem Kletterpark Anfang Mai Revue passieren ließen. Am Ende gab es für alle Schülerinnen und Schüler Teilnehmer-Urkunden.

Ob es eine Fortführung des Projektes gibt, bleibt abzuwarten, die Coerder Hauptschüler jedenfalls zeigten sich begeistert. Patrick Sczigalla (13 Jahre): „Die Lernmethoden, die uns die Tutoren gezeigt haben, versuche ich auch in Zukunft anzuwenden.“

VON STEFAN DONNERMEYER, WN 24.07.2011


 

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